BOI Software Entwicklung und Vertrieb GmbH

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Organisation der Steuertabellen

Trennung in Kunden- und System-Steuertabellen

In TABEX/4 ist eine strikte Trennung zwischen Kunden-Steuertabellen und System-Steuertabellen implementiert.

Dieses Konzept erlaubt einerseits den problemlosen Wechsel auf neue Releases und schafft andererseits Sicherheit für den Kunden bei der zur Konfiguration des Produktes notwendigen Bearbeitung von Steuertabellen.

System-Steuertabellen werden nur von BOI gepflegt und sind immer in den BOI-Datenbanken gespeichert. In vorverketteten Kunden-Datenbanken sind diese System-Steuertabellen höchstens temporär, z.B. nach Übermittlung einer Korrektur, vorhanden.

Kunden-Steuertabellen sind im Produkt-Auslieferungsstand vorerst ebenfalls nur in den BOI-Datenbanken gespeichert. Sie sind dort entweder leer oder beinhalten nur Beispieleinträge.

Vorgangsweise bei der Konfiguration

Kunden-Steuertabellen werden im Administratormenüpunkt „Steuertabellen bearbeiten“ angeboten.

Für einige gibt es einen extra Administratormenüpunkt.

Auch die Funktionen der Admin-GUI ändern Kunden-Steuertabellen.

Nach Bearbeitung einer Kunden-Steuertabelle mit einer der oben angeführten Methoden wird diese Tabelle in der vorverketteten Kunden-Datenbank gespeichert.

Beim Laden der Steuertabelle durch die Anwendung hat die Kunden-Datenbank immer Vorrang vor der BOI-Datenbank, sodass die Kunden-Anpassungen wirksam sind und die Original-Tabelle unwirksam.

Alle nicht im Namensschema von BOI enthaltenen Tabellen sind ebenfalls Kundentabellen.

Sie können zusätzlich für die Bearbeitung mit dem Administratormenüpunkt „Steuertabellen bearbeiten“ in eine Tabellenliste eingetragen werden.

Für die Eintragung stehen die Administratormenüpunkte „Kunden-Steuertab. einfügen“ und „Kunden-Steuertab.-Texte einf.“ bereit.

Vorgangsweise beim Release-Wechsel

Beim Release-Wechsel werden die BOI-Datenbanken und damit alle System-Steuertabellen ausgetauscht.

Unsere Empfehlung ist, die Kunden-Steuertabellen in den vorverketteten Datenbanken weiterzuverwenden, damit die gesamte Konfiguration im neuen Release wieder wirksam ist.

Anpassungen an den Kunden-Steuertabellen, die ein Release-Wechsel manchmal erfordert, werden weitgehend automatisiert durch einen dafür vorgesehen Batch-Job namens ADAPTCTL erledigt.

Das Verfahren erlaubt auch das Überspringen von Releases, ohne jedes Zwischen-Release temporär installieren zu müssen.

Der Batch-Job ist im Handbuch zum Release-Wechsel der jeweiligen Version, BOIDOC_250…, beschrieben.

In seltenen Fällen sind zusätzlich manuelle Anpassungen an Steuertabellen erforderlich. Diese sind ebenfalls im Handbuch zum Release-Wechsel der jeweiligen Version, BOIDOC_250…, beschrieben.

Wichtig: beim Überspringen von Releases müssen manuelle Anpassungen aller Zwischen-Releases ebenfalls durchgeführt werden.

Vorgangsweise bei Vorab-Erweiterungen und Fixes

Anpassungen zum installierten Release, die von BOI in Form von Steuertabellen und Programmtabellen bereitgestellt werden, sollen beim Kunden vorerst immer in die vorverketteten Datenbanken eingespielt werden.

Sollte der Test der Anpassung in der Kundenumgebung nicht erfolgreich verlaufen, kann die Anpassung durch Löschung aller eingespielten Tabellen aus den vorverketteten Datenbanken sehr einfach wieder rückgängig gemacht werden.

Wichtig: Nach erfolgreichem Test müssen die übermittelten System-Steuertabellen dann aber von den vorverketteten Datenbanken in die dahinter verketteten BOI-Datenbanken verschoben werden.

Dieser Schritt ist notwendig, um Probleme beim nächsten Release-Wechsel zu vermeiden.

Würden die System-Steuertabellen in den vorverketteten Kunden-Datenbanken verbleiben, hätten sie im neuen Release Vorrang gegenüber den neuen und möglicherweise geänderten System-Steuertabellen von BOI.

Diese Situation kann verschiedenste Funktionsstörungen zur Folge haben und ist mühsam zu bereinigen.

Die Funktionalität von Vorab-Erweiterungen und Fixes, die für ein bestimmtes Release bereitgestellt wurden, wird in den neuesten Entwicklungsstand bei BOI aufgenommen und ist dadurch im kommenden Release automatisch wirksam.

Handelt es sich bei der beim Kunden installierten Version nicht um das letzte Release, so ist die Anpassung in aller Regel für die schon freigegebenen Folgereleases NICHT verfügbar, sondern wird erst im kommenden Release wirksam.

Ausnahmen sind möglich, z.B. bei Korrektur eines kritischen Fehlers werden Fixes für unterschiedliche in Wartung befindliche Releases bereitgestellt.

Migrationspakete

Die BOI GmbH bietet Migrationspakete für die Ablöse der Tabellen-managementsysteme SPITAB, TABSYS und VTAS an.

 

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