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TABEX auf Erfolgskurs bei der "Generali Deutschland"

Generali Deutschland Informatik Services GmbH

Generali Deutschland Informatik Services GmbH – damals noch Aachener und Münchener Informatik-Service AG – ist seit Mai 1992 treuer Kunde der BOI. Seit damals wird TABEX produktiv im Unternehmen eingesetzt.

Die GD-Informatik übernimmt für die Generali Deutschland Gruppe und für Gesellschaften der Assicurazioni Generali S.p.A. Aufgaben im Bereich der Informationstechnologie.

Innerhalb der Generali Deutschland Gruppe tritt sie als zentraler IT-Dienstleister für den gesamten Konzern auf. Ihre Kernkompetenzen liegen auf dem stabilen und kostengünstigen Betrieb einer Multi-Plattform-Infrastruktur und der Entwicklung von leistungsfähigen und zukunftssicheren IT-Anwendungen.

Im internationalen Umfeld stellt die GD-Informatik den Rechenzentrumsbetrieb für die gesamte IT-Region Central East sicher und bedient die Generali Gesellschaften in Belgien, den Niederlanden, Österreich und zehn osteuropäischen Staaten.

Mit rund 1.100 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 315 Millionen € gehört die GD-Informatik zu den führenden Entwicklern von Informationssystemen in Deutschland.

Generali Deutschland und BOI - eine langjährige und erfolgreiche Partnerschaft

Anfang der 90er Jahre wurde bei der Aachener und Münchener Informatik-Service AG die Kraftfahrt-Anwendung „K-Neu“ entwickelt. Die Architektur dieser Anwendung baute auf komplexen Steuerungen auf, welche im DB2 wegen unzureichender Performance nicht sinnvoll umgesetzt werden konnten.

Daher suchte man ein Tabellenmanagementsystem, mit dessen Hilfe Tabellenzugriffe hoch-performant möglich wurden. TABEX erhielt den Zuschlag, da es den Anforderungen der Aachener und Münchener Informatik-Service AG am besten entsprach.

Wichtigste Anforderung: hohe Performance

Ein entscheidender Vorteil von TABEX gegenüber anderen Tabellenmanagementsystemen war die hohe Performance der Tabellenzugriffe. Seit TABEX/2 ist die hohe Zugriffsperformance ein wichtiges Merkmal aller TABEX-Produkte.

Weitere Anforderungen seitens Generali Deutschland an ein Tabellen¬management-system waren damals:

  • Einsatzmöglichkeit unter TSO, CICS, IMS/DC und Batch
  • Komfortable Pflege der Tabellen durch die Fachabteilungen der Konzerngesellschaften
  • Gültigkeitsbeschränkungen der Tabellen abhängig vom Datum
  • Zugriffsbeschränkungen im weitesten Sinne, wenn möglich unter RACF
  • Kompatibilität mit DB2, sowohl was Pflege der Daten als auch Datenbankzugriffe betrifft
  • Einfache Wartung und Weiterentwicklung des Systems
  • Möglichkeit der Abbildung des hauseigenen Freigabeverfahrens

Technische Beschreibung ESA - seit TABEX/2 ins Produkt integriert

ESA ist die Abkürzung von Enterprise System Architecture von IBM:

Abb. Architektur

Mit der Einführung der S390/ESA-Architektur durch IBM wurde der Einsatz von Datenräumen neben den Addressräumen möglich. TABEX wurde dahingehend erweitert, dass es Tabellen in den ESA-Datenraum laden konnte. So wurde die Performance durch die Verwendung der Zugriffe auf dieselben im Speicher geladenen Tabellen aus allen Regions wesentlich gesteigert.

TABEX nutzt weiters die Möglichkeit, dass nach der Einführung der 31-bit-Adressierung neben den Adressräumen für die Anwendungen auch virtuelle Datenräume bis 2 Gbyte bereitgestellt werden.

Die ESA-Technologie erlaubt das zentrale Speichern von Daten im Hauptspeicher und den Zugriff auf diese zentral geladenen Daten. Als zentrale Speicherbereiche werden ESA-Datenräume verwendet. Als allgemeiner TABEX-Begriff wird „SHS-Datenbereich“ verwendet, da diese Vorgehensweise später in TABEX auch für Betriebssysteme wie Linux, Unix, Solaris oder Windows realisiert wurde.

Diese Technologie garantiert, dass nur eine Kopie einer Tabelle in allen Anwendungen verwendet wird. Außerdem muss kein Datenbankzugriff erfolgen. So kann performant und ohne zusätzlichen Speicherverbrauch auf Daten zugegriffen werden.

Folgende Möglichkeiten ergeben sich durch die Verwendung der ESA-Technologie in TABEX:

  • Lesende Zugriffe mit High-Performance-Calls
  • Das Befüllen bzw. Reorganisieren von Datenräumen kann ohne Auswirkung auf Anwendungen durchgeführt werden (unterbrechungsfreier Switch zwischen Lade-Datenraum und Arbeitsdatenraum nach Datenänderung oder Reorganisation)
  • keine Synchronisation erforderlich
  • Zugriff auf den richtigen Pfad über Zugriffsmodul in STEPLIB-Verkettung
  • Datenräume abhängig von DB/DC-Umgebung
  • Getrennte Datenräume für die verschiedenen integrierten Gesellschaften (Mandanten-fähigkeit) analog zu IMS und DB2. Zur Mandantentrennung werden unterschied-liche Suchpfade und Projektkennungen verwendet.
  • Mehrere ESA-Datenräume können parallel aktiv sein und mit unterschiedlichen Tabellen befüllt werden. Durch anwendungs-spezifische Pfadangaben (diese definieren den Suchpfad) und Projektkennungen kann die Reihenfolge der Suche z.B. für Instanzen, Mandanten, verschiedene Umgebungen etc. gesteuert werden.
  • Durch die Adressierung jeder Tabelle mittels Name, Datum und File-ID kann neben der Versionierung auch die IT-Organisation durch organisatorische Zugriffssteuerung des Kunden abgebildet werden. Über die zusätzliche Projektkennung sind unter-schiedliche Instanzen oder Teststufen möglich. Es wird sichergestellt, dass immer nur auf die richtige Version der Tabellen zugegriffen wird.
  • Ein spezieller Datenraum kann verwendet werden, um Daten zwischenzuspeichern, die nicht von einem Rollback betroffen sein sollen. Dieser wird z.B. genutzt, damit Anwendungen Vertragsnummern, die bei ihrer Bearbeitung zu Abstürzen führen, im nächsten Lauf ausgesteuert werden können. Wichtig dabei ist, dass eine Vertragsnummer in diesem Fall nicht durch ein Rollback verloren geht (dies wäre bei DB2-Speicherung der Fall) bzw. dass die Performance der Anwendung durch Schreiben der Vertragsnummern in eine Datei nicht negativ beeinflusst wird.

Aktueller Einsatz von TABEX/4 bei der Generali Deutschland

Eingesetzte relationale Datenbank: DB2

Mengengerüst:

  • ca. 400 TABEX-Anwender in den Fachabteilungen
  • ca. 2.200 Tabellen in Produktion. Derzeit werden ca. 1.000 zusätzliche Tabellen in TABEX integriert. Performance:
  • Lt. Messung im Mai 2014 gibt es an einem Spitzentag rund 1,5 Mrd. Zugriffe pro Stunde auf in den ESA-Datenraum geladene DB2-Tabellen

ESA-Datenraum

  • 400 TABEX-Tabellen aus DB2 im ESA-Datenraum

Vorteile des Einsatzes von TABEX

Den größten Vorteil der ESA-Technologie sieht Generali Deutschland in der hohen Performance der Zugriffe:

Nach Messungen sind die Speicherzugriffe unter Verwendung der ESA-Technologie bis 20-mal schneller als DB2.

Weitere Vorteile von TABEX für Generali Deutschland:

  1. Zentraler Datenbestand (alle Anwend-ungen haben gleichzeitig idente Daten)
  2. Unterbrechungsfreies Arbeiten im 24-Stundenbetrieb
  3. Zeitgesteuerte Aktivierung von Datenänderungen und neuen Tabellen
  4. Kontrolle der in den ESA-Datenraum geladenen Tabellen
  5. Abbildungsmöglichkeiten für organisato-rische Erfordernisse z.B. für Teststufen, Projekte oder Tabellenversionen
  6. Einfache und komfortable Pflege der Tabellen durch die Fachabteilungen
  7. Revisionssicherheit der Datenpflege über TABEX
  8. Einbindung des vorhandenen Promote- und Aktivierungskonzepts über die Ebenen Test, Fachtest, Vorproduktion, Produktion und Wartung
  9. Stabilität
  10. Pflegbarkeit der Infrastruktur

High-Performance Zugriff in anderen Betriebssystemen - SHS Technik

Die Produktgruppe TABEX/4 ist die führende, plattformübergreifende Standardsoftware für performanten Tabellenzugriff und sicheres Tabellenmanagement auf Basis von DB2 und anderen relationalen Datenbanken.

TABEX ist auf vielen gängigen Betriebssystemen lauffähig und verbindet Applikationen auf Mainframe und Applikationen auf anderen Betriebssystemen. Selbst in heterogenen IT-Umgebungen kann mit dieser Standardsoftware performant auf Tabellen zugegriffen werden.

Die Vorteile des ESA-Datenraumes stehen auch unter Betriebssystemen wie z.B. Sun-Solaris, AIX und Linux als Shared Storage Technologie seit vielen Jahren zur Verfügung.

Zugriff auf SHS-Datenbereiche aus Java

Die ständige Weiterentwicklung von TABEX an die sich ändernden Bedürfnisse unserer Kunden und die Einsatzmöglichkeit von wichtigen Technologien ist ein zentrales Anliegen der BOI.

Daher bietet BOI auch Produkte, mit denen aus beliebigen Java-Umgebungen auf Tabellendaten in SHS-Datenbereichen zugegriffen werden kann. Alle lesenden Zugriffsvarianten aus der TABEX/4-API-Bibliothek können von JAVA aus verwendet werden und ermöglichen performante Zugriffe in den Anwendungen.

Die Kunden können daher Hard- und Softwarekosten einsparen. Weiters gewinnen die Kunden mehr Flexibilität, da Anwender-programme vom Mainframe ausgelagert werden können.

Migrationspakete

Die BOI GmbH bietet Migrationspakete für die Ablöse der Tabellen-managementsysteme SPITAB, TABSYS und VTAS an.

 

» Migrationspakete

Success Stories

AirPlus International setzt seit 20 Jahren auf TABEX.

 

Durch die Einführung der TABEX/4 JAVA APPLICATION ENGINE konnte die lückenlose Protokollierung der Business-Abläufe auch in Java-Anwendungen ohne großen Aufwand umgesetzt werden.

 

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