BOI Newsletter 01/2019

Wir wünschen Ihnen ein gutes Neues Jahr! Unser erster Newsletter 2019 informiert Sie über unsere neuen Releases und andere Neuigkeiten aus dem Hause BOI.
 

  • Neue Software-Releases & Produktfunktionalitäten

Unsere neuen Releases von TABEX4, MainTable und JTC stehen bereit zur Auslieferung. Derzeit werden sie von uns gründlich getestet. Am 31. Jänner ist es dann so weit –  also schon in zwei Wochen!

Wir freuen uns, Ihnen neue Funktionen vorstellen zu dürfen. Diese Neuerungen erwarten Sie:

Neuer z/OS Installation Builder »
z/OS: Neue Statistik im SHS-Datenraum »
Neue kostenlose Java-API »
Highlights TABEX4 5.1.0 und MainTable 5.1.0 »
Ankündigung TABEX4 32-bit »

 

  • Hilfe für Indonesien

Indonesien wurde vor wenigen Wochen dramatisch von Erdbeben und Tsunamis getroffen. Wir wollten helfen. Daher haben wir 57 „Schulen in der Kiste“ von UNICEF gespendet. Was es damit auf sich hat, lesen Sie hier »

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Daniele Haiböck-Sinner und das BOI Team

Neuer z/OS Installation Builder

Ein neuer Installation Builder für z/OS erleichtert Ihnen ab sofort die Installation von TABEX4.

Wir haben den Installtionsprozess geändert, sodass die Installation von TABEX4 nicht mehr an das Transportprotokoll FTP gebunden ist.

Der z/OS-Installer wurde durch den z/OS Package Builder abgelöst. Dieser nimmt die Ersetzungen wie bisher vor, erstellt jedoch eine ZIP-Datei auf dem lokalen PC. Diese ZIP-Datei beinhaltet die personalisierte z/OS-Installation unter Berücksichtigung der angegebenen Ziel-Codepage.

Die erstellte ZIP-Datei kann nun mit einem Mittel Ihrer Wahl in ein z/OS-Unix-Verzeichnis des Hosts transferiert werden. Der Transfer muss dabei binär erfolgen. Die restlichen Installationsschritte erfolgen am Host. Das Installationshandbuch BOIDOC-223 beinhaltet eine Beschreibung aller durchzuführenden Schritte der Installation.

z/OS: Neue Statistik im SHS-Datenraum

Wir haben die Zugriffsstatistik für TABEX Tabellen im SHS-Datenraum erneuert.

Auf Basis einer von IBM bekanntgegebenen z/OS-Systemänderung wird es ab z/OS V2R4 nicht mehr möglich sein, "common areas of virtual storage" und damit auch TABEX SHS-Datenräume im "user storage key" anzulegen. Systemseitig wird damit der Schutz der Daten im SHS-Datenraum gegen nicht autorisierte Zugriffe verbessert. In TABEX4 hat diese Änderung auf lesende Tabellenzugriffe keine Auswirkung.

Um Ihnen die Zugriffsstatistik für TABEX Tabellen auch weiterhin im SHS-Datenraum anbieten zu können, haben wir ab TABEX4 Release 5.1.0 eine neue Technik entwickelt. Sie entkoppelt die Sammlung der Statistikdaten im lokalen Speicher der Applikation von deren Übertragung in den Statistik-Datenraum (S-Datenraum). Dies geschieht entsprechend der Anforderungen der Systemtechnologie.

 

Auch in der neuen Implementierung können Sie wie bisher Ihre Zugriffsstatistik für TABEX Tabellen im SHS-Datenraum erstellen.
Zusätzlich eröffnet Ihnen die neue Implementierung folgende Möglichkeiten:

  • Setzen Sie die Zugriffsstatistik für TABEX Tabellen ein, um festzustellen, ob Tabellen in Verwendung, d.h., im Zugriff aus Applikationen sind? Ab sofort können Sie festlegen, dass pro Tabellenversion nur der erste Zugriff gezählt wird. Dadurch entfällt das ggf. überflüssige Zählen der nachfolgenden Zugriffe.
  • Ob nur die Verwendung einer Tabelle festgestellt wird (siehe oben) oder die Anzahl Zugriffe auf eine Tabelle gezählt wird, kann jetzt durch (generische) Namenseinträge in einer Steuertabelle individuell für jede Tabelle festgelegt werden.
  • Wenn zu Tabellen Statistikeinträge existieren, kann jetzt konfiguriert werden, ob das Zählen der Zugriffe für alle oder einzelne Anwendungen aktiviert oder deaktiviert werden soll.

Für Ihre CICS-Anwendungen ergeben sich keinerlei Änderungen.
Hier übernimmt die Transaktion BOIU die regelmäßige Übertragung der Daten in den S-Datenraum, auch bei CICS-Ende. Bei Anwendungen, die das Zugriffsmodul BOICIMSR nutzen, schreibt dieses die Daten direkt in den S-Datenraum:

Anwendungen unter Kontrolle des IMS (MPP, BMP bzw. IMS-Batch) sowie reine Batch-Anwendungen schreiben die Statistikdaten wie bisher bei Volllaufen der lokalen Bereiche in den S-Datenraum. Zusätzlich kann das EU-API aufgerufen werden, um die Statistikdaten in den S-Datenraum zu schreiben.

Hier ergibt sich ggf. der Bedarf, einen Aufruf des EU-API am Ende des Programms in den Anwendungscode einzufügen, falls die vollständige Speicherung der Statistikdaten erforderlich ist:

Weitere Information finden Sie in unserem Handbuch zum Releasewechsel BOIDOC-250r bzw. in BOIDOC-201, Kapitel 17 und 18. BOIDOC-250r wird Ende Jänner 2019 mit TABEX4 5.1.0 veröffentlicht.

Für alle weiteren Fragen zur neuen Zugriffsstatistik für TABEX Tabellen im SHS-Datenraum steht Ihnen unser Support gerne zur Verfügung.

Neue kostenlose Java-API

Direktzugriff auf SHS-Datenraum und Datenbank

TABEX4 Java Table Cache (JTC) unterstützt nun das direkte Laden von Tabellen aus einem SHS-Datenraum oder einer TABEX Datenbank in den lokalen JTC-Anwendungscache. Dadurch kann auch auf diese Tabellen hoch-performant zugegriffen werden.

Aus Sicht der Anwendungen sind die Zugriffsmethoden auf den Cache oder auf Datenraum/Datenbank völlig identisch: die Konfiguration des Direktzugriffs erfolgt allein über den Suchpfad, also „von außen“. Im Suchpfad für Direktzugriff sind alle Varianten der Suche in SHS-Datenräumen möglich, die TABEX4 vorsieht, z.B. Verkettung von Datenräumen, Projektkennungen, oder andere.

 

Für Kunden mit dem Zusatzprodukt TABEX4 Java Access

Ab TABEX4 Version 5.1.0 ist die neue, leistungsfähige API von JTC kostenlos auf Anfrage erhältlich. Im Rahmen der Lizenz für TABEX4 Java Access kann sie in Ihren Anwendungen verwendet werden. Dies kann wahlweise zusätzlich oder an Stelle der etablierten und weiterhin unterstützten „low-level“ TABEX4-Funktionen geschehen.

 

Für Kunden mit dem Zusatzprodukt TABEX4 Java Table Cache

Auch ab TABEX4 JTC Version 4.0 ist die neue, leistungsfähige API von JTC kostenlos auf Anfrage erhältlich. Im Rahmen der Lizenz für TABEX4 JTC können damit spezielle Anwendungen ohne Cache-Infrastruktur (Hazelcast etc.) betrieben werden. Dies ist sinnvoll und vorteilhaft, wenn Sie weder die automatische Replikation der Daten benötigen, noch die Aktualitätssteuerung in den Anwendungen und auch keine Verteilungs- und Verfügbarkeitsmechanismen des Cache.  Eine stete Verbindung zum TABEX4-Server muss hierfür gegeben sein.

 

Haben Sie Interesse? Wir stellen Ihnen unsere neue kostenlose Java-API gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns!

Highlights TABEX4 5.1.0 und MainTable 5.1.0

Wir streben stets danach, unsere Softwareprodukte zu verbessern. Mit den kommenden TABEX4- und MainTable-Releases bieten wir Ihnen folgende Neuerungen:

Export 30-stelliger Spaltennamen
Ab sofort ist es möglich, bis zu 30-stellige Spaltennamen zu exportieren.

250-stellige SQL-Namen
Beim Erstellen von SQLT-Tabellen mit Utility-Funktionen können jetzt bis zu 250-stellige SQL-Tabellennamen (Summe aller Qualifier) angegeben werden.

Neue TABN02-Funktion
Für das Erstellen von SQLT-Tabellen gibt es jetzt die neue TABN02-Funktion SQLTABN.

Neue TBVW02-Funktion
Für das Erstellen von SQLT-Tabellen gibt es jetzt die neue TBVW02-Funktion TABCSQLT.

128-stellige Feldnamen
In SQLT-Tabellen können jetzt bis zu 128-stellige Feldnamen verarbeitet werden. Die Namensumsetzungen sind in einer Steuertabelle festzulegen.

Prüfen der DB-Constraints
Bei den Menüpunkten für Bearbeiten, Freigeben, Kontrollieren, Transferieren und Sofortaktivieren kann für SQLT-Tabellen jetzt per Systemeinstellung (CHKRDBCONS) das Prüfen der RDB-Constraints aktiviert werden.

Direkter Transfer in die RDB
Für SQLT-Tabellen ist es jetzt möglich, das 'Transferieren' direkt in die RDB durchzuführen.

Ankündigung TABEX4 32-bit

Wegen einer stark rückläufigen Verbreitung von 32-Bit-Betriebssystemen haben wir uns dazu entschieden, ab TABEX4 5.2.0 (TABEX4 Release am 31.1.2020) nur mehr 64-bit-Varianten von TABEX4 zu veröffentlichen.

Das betrifft alle Betriebssysteme, für welche es bisher 32-bit-Varianten von TABEX4 gibt: Linux, Solaris, Windows und AIX.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Releasewechselhandbuch BOIDOC-250r. Diese BOIDOC wird Ende Jänner 2019 mit TABEX4 5.1.0 veröffentlicht.

Den Tsunami überlebt – und dann? Die „Schule in der Kiste“

Ende 2018 wurde Indonesien von zwei Naturkatastrophen heimgesucht. Die Nachrichten darüber gingen um die Welt: Ende September lösten schwere Erdbeben einen Tsunami aus. Und nur knapp zwei Monate später, ausgerechnet zu Weihnachten, verursachte ein Vulkanausbruch eine weitere tödliche Flutwelle.  BOI wollte helfen und spendete an das Kinderhilfswerk UNICEF.

Die Spende von BOI ermöglichte, dass 2.279 Kinder in Indonesien wieder unterrichtet werden können. Damit kann auch ein Stück Normalität wieder in ihr Leben zurückkehren.

Die Naturkatastrophen richteten verheerende Schäden auf der indonesischen Insel Sulawesi an:  Menschen und Tiere ertranken, Dörfer wurden verwüstet, die Infrastruktur komplett zerstört. Insgesamt wurden mehr als 1,5 Millionen Menschen von der Katastrophe heimgesucht. Darunter auch unzählige Kinder: Sie haben ihre Angehörigen verloren oder wurden im Chaos von ihnen getrennt. Allein und auf sich gestellt, benötigen sie besonders dringend Unterstützung und Hilfe.

UNICEF arbeitet seit über 70 Jahren in Indonesien und leistete Soforthilfe: Notunterkünfte, Zugang zu sauberem Trinkwasser, Lebensmittel und medizinische Versorgung. Für die Kinder errichtete UNICEF eigene Zentren und lieferte sogenannte „Schulen in der Kiste“: Eine stabile Metallkiste mit genug Schul- und Schreibmaterial, um jeweils 40 Schülern improvisierten Grundschulunterricht bieten zu können.

Der Unterricht hilft den Kindern, ihre schrecklichen Erlebnisse zu verarbeiten:
„Indem sie den Alltag wiederherstellen und dazu beitragen, das Gefühl der Normalität wiederherzustellen, werden Schulen zu therapeutischen Räumen inmitten der Zerstörung." Prof. Dr. Muhadjir Effendy, Minister für Bildung und Kultur, Indonesien.

Durch die „Schulen in der Kiste“  konnten insgesamt rund 23.000 Kinder in Indonesien ihre Schulbildung wieder aufnehmen. 57 Kisten kamen dabei von BOI: Wir wollten in dieser Krisensituation  nachhaltig helfen, weil uns als BOI Nachhaltigkeit sehr wichtig ist. Wir vertrauten dabei auf einen Partner mit großer Expertise und langjähriger Erfahrung. Denn durch unsere 40-jährige Unternehmensgeschichte wissen wir: Dies sind die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Projekt.